Unsere Website - Rückblick, Zwischenstand, Fazit, Vorausschau
~ 5. Dezember 2009 ~
Unsere Website
Rückblick, Zwischenstand, Fazit, Vorausschau
Ganz schön viel auf einmal, werden Sie denken. Tja – Sie haben Recht … ich denke das auch, wenn ich so zurück blicke.
Wie hat es angefangen ?
Natürlich wie immer, wenn Einige das gleiche denken … man müsste sich zusammenschlies-sen, austauschen, Ratschläge geben, vielleicht auch mal treffen, um sich persönlich kennen zu lernen.
Los ging das mit Mails, die aber bald nicht mehr reichten, bzw. uns über den Kopf wuchsen ob der Datenflut … vielleicht eine kleine Homepage, nur für uns … den internen Kreis ?
Na klar, das ist es … gesagt, getan.
Jeder brachte sein Wissen ein und das war sehr vielfältig, sodass mir eines Tages klar wurde … was wir an Informationen austauschten, war so schlecht nicht. Man sollte an diesem Wissen auch andere teilhaben lassen.
Also wurde die Homepage „umgebastelt“ – Einiges wurde online gestellt, das Forum nicht. Da musste man sich grundsätzlich anmelden, um überhaupt etwas lesen zu können.
Und so kam es wie es kommen musste:
Es meldeten sich zwar Mitglieder an, Einige kamen aber kaum wieder, weil sie das, was in den einzelnen Boards so stand, vielleicht doch nicht so interessierte oder – was natürlich viel besser war – sie selbst sich in den geposteten Beiträgen bestens auskannten oder weil sie nur ein ganz bestimmtes Thema interessierte.
Viele Mitglieder lesen fast täglich, schreiben aber selbst kaum. Da ist das so wie mit dem Reden in der Öffentlichkeit – machen quasseln unentwegt wie Meckerziegen, andere hören lieber zu.
Zwischendurch schmiss der erste Webmaster das Handtuch und wir mussten ganz schnell einen neuen Webmaster suchen – der das ganz hervorragend macht.
Das muss hier auch mal gesagt werden !!!
Einem Mitglied der „Ersten Stunde“ gefiel das nicht … mir übrigens auch nicht. Im Gegensatz zu mir wollte dieses Mitglied allerdings die alten „kuscheligen“ Zeiten im „kleinen Kreis“ zurück haben und Netzwerke bilden.
Ja … mit diesem Anspruch sind wir mal angetreten. Aber wie sollte das unter diesen Gegebenheiten funktionieren ? Mit nur ein paar Hanseln, die alle irgendwie mit persönlichen Problemen zu kämpfen hatten ?
Alles Voraussetzungen, um eben keine Zeit zu haben für ein Forum, das vordergründig zur Zeit weniger wichtig ist.
Dass Netzwerke notwendig, hilfreich und erforderlich sind, steht außer Frage, doch wird man Niemanden dazu zwingen können, sich in einem Forum zu outen oder gar zusammenzu-schließen.
Mir ging es aber gar nicht um irgendwelche jeweils eigenen Befindlichkeiten oder Erwartungen, sondern darum, einer sehr breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit zu geben, zu erkennen und zu handeln.
Ob da Netzwerke draus werden … aber ganz bestimmt … bloß nicht (oder kaum) über eine Website.
Wir bereiten lediglich den Weg, anderen Möglichkeiten aufzuzeigen, wie es geht und worauf sie achten müssen.
Ich betrachte dieses Forum als einen Auftrag, um mir völlig Fremden - und zwar sehr vielen - WEGE aufzuzeigen - nicht mehr aber auch nicht weniger.
Das allein ist ein sehr hoher Anspruch und allein schon deshalb wird wohl kaum in aller Öffent-lichkeit „gekuschelt“ - im Zweifelsfall kann das hinter den Kulissen passieren, wenn der eine oder andere das Bedürfnis danach hat.
Ich fürchte nur, dass das so lange nicht funktioniert, wie eigentlich kaum Jemand die Notwen-digkeiten erkennt oder andere Dinge wichtiger sind.
Und noch etwas:
noch geht es uns hier in Deutschland viel zu gut. Noch muss keiner wirklich hungern – richtig hungern und vor Hunger und Kälte sterben wie im Nachkriegswinter 1946 / 1947.
Wir haben zwar Krise, aber ehe es zum Crash kommt, dürfte es noch Jahre dauern … wenn überhaupt. Die Zeichen stehen auf Reflation bis 2015/2016 und NWO bis ca. 2025/2030.
Ob das klappen könnte, wage ich (und viele andere auch) zu bezweifeln. Der Halbzeitwert allerdings verringert sich rapide.
Leider hat dieses Mitglied ihre Posts selbst gelöscht … schade drum, denn es hätte sich eine interessante Diskussion entwickeln können … über:
- Ansprüche,
- Verantwortung für andere – auch völlig Fremde zu übernehmen,
- sich aber gleichzeitig emotional zu schützen,
- sich selbst zu trainieren, seine alten, längst vergessenen oder „abgehängten“ Netzwerke zu aktivieren
- und vorsichtig umzuschauen, wer denn in der unmittelbaren Umgebung für eine Netzwerkbildung in Frage käme.
Schade auch deshalb, weil man so bestimmt keine Probleme löst. Im wahren Leben kann man auch nicht einfach löschen oder die Reset-Taste drücken … da musst man sich stellen und das dürfte sehr viel unangenehmer werden.
In der kommenden spürbaren Krise muss man mit solchen Lösungswegen gründlich versagen, obwohl das ja gar keine Lösungswege sind, sondern ein Klammern am Alten, Vertrauten - keine Chance, etwas zu revidieren, Neues auszuprobieren oder ganz und gar unterschiedliche Prioritäten zu unterschiedlichen Zeiten zu setzen.
Andererseits habe ich damit die Möglichkeit, diesen Artikel im Blog zu schreiben … und das ist ja auch nicht das Schlechteste.
Und es hat noch etwas bewirkt:
Um mehr User zu erreichen, war klar geworden: wir müssten auch mit dem Forum in die Öffentlichkeit gehen, uns mit anderen Homepages und deren Betreibern vernetzen, die ein ähnliches Spektrum aufweisen.
Und dieser Entschluss fiel ziemlich schnell:
Dann gehen wir auch mit dem Forum in die Öffentlichkeit – gesagt, getan und der Erfolg hat uns schon nach ganz kurzer Zeit Recht gegeben.
In der Regel brauchen Foren und Websites wie diese ca. 2 Jahre, um bekannt zu werden und um mehr User anzulocken.
Wir haben immerhin schon einen Achtungserfolg erreicht, nicht zuletzt durch den Kongress der unabhängigen Medien am 14./15.11.2009 in Berlin.
Seitdem sind wir mit anderen „Informationskriegern“ vernetzt und bei news-grep.de gelistet.
Der Kongress war eine tolle Erfahrung und dem, der diese Leistung vollbracht hat, gebührt ganz große Hochachtung und Dank.
Auch das muss mal hier gesagt werden !!!
Es hat allen – und das waren sehr viele - die einmalige Erfahrung beschert:
[center]
„Hey, wie sind ja gar nicht so alleine, wir sind ja ganz viele und wir können etwas bewegen, wenn wir in eine Richtung gehen - gemeinsam !“[/center]
Und wo stehen wir jetzt ?
Wir haben einen guten Mix auf der Ratgeberseite.
Zugegeben … es könnte mehr sein und wird es auch. Einiges ist da noch in Vorbereitung und wartet auf den Feinschliff, z.B.:
- Kartoffeln anbauen und einmieten
- Rezepte, Tipps und Tricks aus der Krisenküche
- Ungeziefer und deren Bekämpfung mit einfachen Mitteln
- Selbstschutz
- Wenn die Zwangsversteigerung droht
- Gemeinschaften gründen und leben
Weniger steht hier im Blog, wo ich:
1. gerne mehr “Hintergründiges” schreiben würde (ich auch schon einiges gespeichert habe),
2. jedoch für vieles die Zeit einfach noch nicht gekommen ist und
3. was auch ein Zeitproblem ist, wenn alles nur an einer hängen bleibt.
Wir haben einen guten Mix auf der Linkseite
Zugegeben … es könnte auch hier mehr sein und wird es auch. Einiges ist auch da noch in Vorbereitung und wartet auf den Feinschliff, z.B.:
- die Einbindung anderer (ähnlicher) Websites
- vielleicht mit den entsprechenden Bannern
- die Installierung eines „Marktplatzes“
Es gibt genügend und vor allem übersichtliche Boards:
in denen sich ausgetobt werden könnte - aber nicht wird. Das dürfte vorwiegend deshalb so sein, weil … wenn der große Knall kommt (der durchaus auch ganz leise und schleichend sein kann) nur 4 Dinge in einfachster Form notwendig sind:
- Nahrung,
- Bekleidung,
- Behausung,
- Sicherheit
Das ist hier zum größten Teil und grob übersichtlich abgehandelt, u.zw. sowohl im Forum als auch im Ratgeber … Verfeinerungen und Erweiterungen nicht ausgeschlossen.
Und wenn die Zeit gekommen ist, werde ich weitere Tipps geben … die jedoch erst dann vordergründig werden, wenn man direkt und am eigenen Leib merkt, dass man das konkrete Wissen braucht.
Jetzt ist vordergründig etwas anderes wichtig, z.B.:
unseren Besuchern und Usern am konkreten Beispiel zu zeigen WIE sie von den Mainstream-Medien vergackeiert und für dumm verkauft werden.
Entwicklungen und Tendenzen in Wirtschaft und Finanzen aufzuzeigen, um für sich selbst persönliche Schlussfolgerungen zu ziehen und längerfristig planen zu können und auch, um hinter die Kulissen zu schauen.
Ich betreue jetzt vorwiegend das, was ich kann und das ist das Crash-Board. Wir werden täglich überschwemmt mit Meldungen - sicher Absicht, um sich eben nicht mehr zu erinnern, wie war das doch noch mal. Danach suche ich auch aus und kommentiere, lege den Finger in die Wunde, lese zwischen den Zeilen, mache die User auf die Ungereimtheiten aufmerksam.
Und die Rückmeldungen geben mir Recht.
Aber zu den von mir betreuten Boards gehören auch Immobilien, Versicherungen, Gerichtsur-teile und ein bisschen was zu Steuern, Goldwährungen – Witze, Glossen, Kolumnen und Satire nicht zu vergessen.
Wie wird es weiter gehen ?
Alles fließt … nichts ist statisch und wer das nicht erkennt, wird eines Tages überrollt.
Bestes Beispiel OPEL bzw. GM, die eben nicht rechtzeitig die neuen Trends erkannt und mithin verschlafen haben und jetzt überrollt werden. (Meine Wette mit den Chinesen steht noch immer - die waren übrigens schon 1953 hier in Eisenach mit einer großen Delegation zu Besuch und haben sich umgesehen).
Das Forum gibt es in der jetzigen - heutigen - Form sicher auch nicht mehr in 6 oder 12 Monaten, weil immer geschaut werden muss, wie sind die Gegebenheiten, was ist vorder-gründig wichtig, was muss wie und in welchem Zeitrahmen und zu welchem Zeitpunkt umgesetzt werden.
Und nicht alles gelingt aus den unterschiedlichsten Gründen auf Anhieb, oftmals meint man vorwärts zu gehen und macht sogar einen Schritt rückwärts. So ein „Verrecker“ war die „Tägliche Presseschau“, die nach kurzer Zeit fröhlich zu Grabe getragen wurde.
Sollte es enger werden und mehr Leute wach werden, müssen die Prioritäten auf die mentale Stärkung gelegt werden – DAS haben wir hier im Osten schon 1989 / 1990 durchlebt und später durchlitten. Das ist noch nicht aus dem Gedächtnis der Meckerziege.
Die Website und das Forum werden also noch eine Menge Änderungen im Laufe der Zeit erfahren.
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In diesem Sinne … aus der Pleite-Opel-Stadt Eisenach … und bei uns wird es jetzt richtig haarig … liebe Grüße … von einer optimistischen Meckerziege mit einem weiteren
Wahlspruch:
“Es kommt nie so, wie man es sich wünscht aber immer so, wie es gut für einen ist.
Man muss es nur sehen wollen und annehmen können.”
Immer mehr Menschen sind nicht mehr ruhig …
~ 18. November 2009 ~

Immer mehr Menschen sind nicht mehr ruhig …
… und erheben ihre Stimme.
Selbst die bislang gescholtenen Mainstream-Medien kommen aus der Deckung und trauen sich etwas mehr zu hinterfragen.
Schaut man sich jedoch das Geschriebene etwas genauer an, fällt jedem selbst denkenden Menschen sofort auf, dass da noch eine Menge “Schleierhaftes” zu lesen ist.
Trotzdem: Die Rufer und Mahner werden gehört … und wahrgenommen … zu mindestens von einigen Mainstream-Medien, was an sich schon erstaunlich genug ist.
Kann es gar sein, dass man dort ganz langsam den Qualitätsjournalismus wieder entdeckt hat ?
Machen Sie sich keine Hoffnung – das ist ganz und gar nicht so, wie es den Anschein hat. Nicht umsonst werden von allen Medien im Internet sogenannte „Umfragen“ gestartet.
Diese dienen einzig und allein dem Zweck, die vorherrschende Stimmung in der Bevölkerung bzw. dem Leserklientel ausfindig zu machen, um nicht gänzlich unterzugehen, denn auch die Mainstream-Medien kämpfen mehr oder weniger mit ihrem Untergang.
Im Moment ist es so, dass sich immer mehr Menschen im Land fragen, was eigentlich hinter der Krise steckt und wo sie uns hinführt.
Und so ist es kein Wunder, dass die Mainstream-Medien den einen oder anderen zu Wort kommen lassen, vom dem die große Masse noch nie etwas gehört hat. Deshalb muss man auch erklären, wer z.B. Marc Faber ist und was er schon vor Jahren vorausgesagt hat.
Das macht Mut … Mut so weiter zu machen - Mut die eigene Stimme zu erheben - Mut nicht aufzugeben.
Auch wenn wir nicht wissen, was der Einzelne neben uns denkt … es werden mehr. Leute - wie Sarrazin - werden inzwischen anders wahrgenommen, auch weil deren Stimme Gewicht hat … anders als bei einer Meckerziege, die nur ein Tröpfchen im Meer der Wahrheitsbewegung ist.
Noch vor einem halben Jahr wäre Sarrazin unauffällig ausgetauscht worden, heute steht laut Umfragen der größte Teil der Bevölkerung hinter ihm.
Macht Euch deshalb immer eines klar:
Jeder von uns ist ein Tröpfchen im Meer der Wahrheitsbewegung … aber viele Tröpfchen geben ein Rinnsal, dann einen Bach, dann einen Fluss, dann einen Strom, der im Meer aufgeht.
WIR HABEN DIE KRAFT UND UNS WIRD IMMER MEHR ZUGEHÖRT !!!
Deshalb:
gebt nicht auf, das Ziel ist zwar noch fern … aber es lohnt sich.
Alles oder nichts – Der hohe Preis der Aufklärung
~ 21. Oktober 2009 ~

[Wir bedanken uns bei wahrheiten.org für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Homepage]
http://www.wahrheite … reis-der-aufklaerung
Aufklärung ist Schwerstarbeit. Viele bezahlen dafür einen hohen Preis wie Einsamkeit, Isolation und haben sich dazu noch der Lächerlichkeit preisgegeben.
Augen zu und durch, ohne Rücksicht auf Verluste, lautet die Devise – schließlich geht es um alles.
Doch muss das wirklich sein? Gibt es keine Alternative zur Zwangsmissionierung unseres Umfeldes und den schwerwiegenden Nebenwirkungen?
Suchen Sie sich zum “Aufklären” Gleichgesinnte und keine neuen, unschuldigen Opfer. Überlegen Sie, wie Sie in einer ähnlichen Situation reagieren würden, wenn Ihnen jemand weismachen will, dass Sie in einem, zwei oder noch viel mehr Themenbereichen völlig verblendet, gutgläubig und auf der absolut falschen Fährte sind. Am Ende sind Sie sogar auf einem dieser Gebiete Fachmann und dann kommt jemand daher und will Ihnen knallhart verkaufen, dass Sie keine Ahnung von nichts haben?
Es ist bestimmt gut gemeint, dass Sie die aus Ihrer Sicht Unwissenden ins Reich der Wahrheiten einweihen wollen. Doch überlegen Sie kurz, wie lange haben Sie gebraucht, um nur das erste Lügenthema – dem Sie damals begegnet sind – zu entlarven, zu verstehen und definitiv zu wissen, dass das meiste alte “Wissen” purer Blödsinn war und sie nun ganz viele Dinge neu lernen mussten?
Sie haben garantiert nicht innerhalb von Minuten, Stunden oder Tagen über alle Details Bescheid gewusst, sondern das hat hundertprozentig deutlich länger gedauert -gestehen Sie daher jedem Neuen bitte auch dieselbe “Aufwach- und Prüfungszeit” zu.
Ganz im Gegenteil. Die meisten Menschen reagieren allergisch auf Druck und lassen dann sofort ihre Rollläden runter. Wenn Sie Pech haben, dann vertun Sie damit bei manchen Zeitgenossen für immer und vollständig die Chance, sie aufzuwecken, denn so eine “Zwangsaufklärungsstunde” kann für Otto-Normal-Mitbürger ein regelrechter Schock sein.
Sie berauben diese Menschen immerhin auf einen Schlag ihres gesamten Weltbildes oder zumindest eines Teiles davon. Doch jeder Mensch braucht ein solches Bild, damit er seine täglichen Erfahrungen und Erlebnisse strukturiert einordnen kann. Er benötigt also Zeit, sich ein alternatives Weltbild neu aufzubauen, es zu prüfen und sein altes, falsches Bild damit zu ersetzen. Solange diese Auffanglösung nicht vorhanden ist, würden sich solche Neuaufgeweckte im freien Fall befinden – für viele ist das eine Katastrophe.
Kennen Sie auch jemanden in Ihrem Freundeskreis, dem es so erging und der sich über Monate in einem emotionalen Chaos, manchmal Panik befand? Häufig sind es diejenigen, welche ohne gleichgesinnte Kontakte aufwachten und mit all den schlimmen neuen Erkenntnissen alleine zurecht kommen mussten.
Besser wäre es, wenn Sie sich grundsätzlich als eine Art Mentor betrachten würden und Neulinge nur ganz behutsam und fein dosiert mit einem ersten und einzigen kritischen Thema konfrontieren würden. Sie wissen am besten, welches Thema bei welcher Person am ehesten auf offene Ohren stoßen bzw. Interesse wecken würde. Konzentrieren Sie sich dann nur auf diesen einen Punkt und lassen Sie alles andere weg – nicht nur im ersten Gespräch, sondern grundsätzlich.
Sie werden merken, wenn Sie den Nerv dieses Menschen getroffen haben, dann wird er von selbst damit beginnen, sich weiter und genauer zu informieren. Und wie Sie selbst, wird auch er automatisch vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen, immer mehr Lügen erkennen und ein Fass nach dem anderen aufmachen. Vielleicht nicht genau dieselben Themen wie Sie, aber darauf kommt es auch nicht an. Nicht Ihre Erkenntnisse sind die besten und wichtigsten, jeder hat seine eigenen Präferenzen.
Es ist wirklich schwer, sich bei all seinem selbst angeeigneten Wissen zurückhalten zu müssen und nur so wenig erzählen zu dürfen. Doch es besteht tatsächlich die Gefahr, dass Sie es zu gut meinen und zuviel ausplaudern und somit der Aufklärungsversuch nicht nur für den Moment, sondern bei dieser Person dauerhaft unmöglich wird.
Am besten suchen Sie sich immer nur Gleichgesinnte, um die neuesten “Verschwörungsideen” und alternativen Nachrichten auszutauschen und zu diskutieren. Das sorgt für weniger Frust, denn ein Unbeteiligter wird Sie wahrscheinlich bemitleiden oder im schlimmsten Fall einen Arzt für Sie rufen, wenn Sie von zu abstrusen Dingen berichten.
Grundsätzlich gibt es natürlich auch noch die Menschen, bei denen weder eine homöopathische Informationsdosis noch die Holzhammermethode funktionieren. Diese sind einfach nicht willens oder in der Lage, selbst zu denken. Nehmen Sie es ihnen nicht krumm, sondern haben Sie lieber Mitleid, denn mit Wut im Bauch gegen solche Ignoranten der Wahrheit belasten Sie sich nur selbst unnötig.
Einen langfristigen Effekt hat nämlich auch ein zunächst erfolgloser Aufklärungsversuch. Was ein Mensch einmal gehört hat, das kann er nicht mehr ungehört machen. Zwar kann er es vergessen, aber wenn er von einer anderen Person zum selben Thema zufällig angesprochen wird oder in den Medien bzw. im Internet von selbst darauf stößt, kann es durchaus sein, dass dann die Erinnerungsglocke läutet und späte Neugier aufkommt. Natürlich kann auch Ablehnung die Folge sein, aber wenn Sie es in Ihrem ersten erfolglosen Versuch nicht übertrieben haben, dann bestehen durchaus gute Chancen auf ein “Spätaufwachen”.
Was kann eigentlich getan werden, wenn man sich während seines Aufwachprozesses selbst im freien Fall befand und sich dabei quasi ins soziale Abseits manövriert hat? Vielen ist das passiert, weil sie während dieser schmerzhaften Phase mit den Problemen alleine auf sich gestellt oder so mit sich selbst beschäftigt waren, dass sie das normale “Spiel” nicht mehr mitspielen konnten oder wollten. Stellt sich dann nach vielen Monaten wieder eine einigermaßen normale Situation ein, steht manch einer vor dem Trümmerhaufen seiner Familie oder Freunde.
Je nach Lage der Dinge ist der Neuaufgeklärte dann so weichgekocht, dass er am liebsten die blaue Pille schlucken würde, damit er alles wieder vergessen und sein Leben von zuvor weiterleben kann. Natürlich stellt sich die Frage, geht das überhaupt oder will das wirklich jemand? So tun, als wäre alles in Ordnung?
Ein Freund schrieb mir folgendes:
Ich hänge ja letztlich an denselben Fragen und stelle einfach fest, daß die Wahrheitssucher aus ihrem Sendungsbewusstsein heraus auch recht einsam werden. So habe ich in 5 Wochen de facto keine Anrufe oder Mails mehr aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis bekommen.
Schon sehr traurig und die Frage stellt sich, ob es das wert ist. Ich meine, werden wir die Welt retten? Wollen die Menschen überhaupt gerettet werden? Alles bisherige Engagement weist doch in die Richtung, daß man ruhiger schläft ohne die “Wahrheiten” und sich dann ggf der Situation stellt, wie sie eintreffen wird. Denken und Handeln von Tag zu Tag.
Eines ist klar: Die blaue Pille kann es nicht sein, denn sonst hätte man von Beginn an die Finger von all den verrückten Lügenthemen gelassen. Andererseits erleben viele, dass die für sie völlig logischen Fakten der Wahrheit für ihre Mitmenschen nicht im geringsten nachvollziehbar sind. Scheinbar können gar nicht alle Menschen die Wahrheiten verstehen. Mancher dachte, seinem Umfeld einen Gefallen zu tun, indem er sich schlau machte und dann beim Weitererzählen gegen Betonwände lief. Nur für die blaue Pille war es da schon zu spät.
Ganz schön verzwickte Situation. Lohnt sich all der Aufwand, die Qual, die Einsamkeit, nur um näher an der Wahrheit zu sein? Oder ist das “Mitschwimmen im Mainstream” doch die bessere Lösung? Wer schon länger Bescheid weiß und inzwischen zur Ruhe gekommen ist – also nicht mehr jeder Parkuhr sein gesamtes Aufklärungswissen mitteilen muss – der kann sich wahrscheinlich wieder recht gut in der Lügenrealität zurecht finden, ohne besonders aufzufallen.
Für die anderen ist es sicherlich besser, bestimmte Kontakte solange noch möglichst zu meiden, bis man wieder jederzeit Herr der Lage ist. Vieles kühlt sich mit der Zeit von selbst ab und wenn die Freunde und die Familie sehen, man ist offensichtlich wieder “normal geworden”, dann beginnt man langsam mit der “Wiedereingliederung”. Der Austausch über die Wahrheiten geschieht dann wie oben beschrieben nur mit Gleichgesinnten und mit unverbrauchten Menschen, eben nur ganz gezielt und schwach dosiert.
Dem zuvor verstimmten Umfeld sollte man allerdings keine weiteren Aufklärungsversuche mehr zumuten, sonst dürfte das die letzte Chance zur Rückkehr in die soziale Normalität gewesen sein. Warten Sie einfach ab, vielleicht kommt eines Tages eine solche Person von sich aus auf Sie zu und stellt Ihnen die Frage, ob Sie denn nun wieder Ihre Ansichten geändert hätten oder es kommt gar Interesse zum Vorschein. Dann dürfen Sie gerne darauf eingehen, ansonsten gilt hier: Reden ist Blech, Schweigen ist Gold.
Wenn Sie durch den Druck in Ihrem Umfeld Zweifel bekommen, ob Sie wirklich alles falsch gemacht haben und sich unbedingt zurückbesinnen müssen, dann lassen Sie sich davon nicht abbringen von Ihrem Weg. Sie haben Ihren Mitmenschen voraus, dass Sie sich mit Dingen auseinandergesetzt haben, welche die Welt durch Lügen in Ketten hält. Einzig das “wie” können Sie in Frage stellen, vielleicht haben Sie es mit Ihrem Missionierungsdrang übertrieben. Doch Ihre neue Weltanschauung ist wohl wertvoller als die der meisten Freunde und die Ihrer Familie, weil sie selbst erarbeitet wurde.
Manchmal muss eine Ehe oder Familie gerettet werden. Dafür kann man pauschal kaum Ratschläge geben. Vielleicht helfen verbindliche Vereinbarungen, dass sich der Aussteiger wieder mehr um den Partner oder die Kinder kümmert und die Familie mit seinen Ansichten weitgehend verschont. Im Gegenzug könnte ihm seine Ideologie als eine Art Hobby zugestanden werden, sodass er sich in Ruhe im Internet mit solchen Themen befassen oder Gleichgesinnte treffen kann.
Bestimmte Probleme lassen sich jedoch so gut wie nicht lösen. Was tun Sie, wenn Sie sich mit Kumpels unterhalten oder Verwandten auf Familienfeiern begegnen? Gesprächsthemen ohne Lügenbezug gibt es eben so gut wie keine. Das ist nicht leicht. Wechseln Sie das Thema, wenn es Sie zu sehr anstrengt, nicht das sagen zu dürfen, was Sie denken.
Die Flucht zu ergreifen oder sich auf Dauer in den Keller zurückzuziehen sind keine sinnvollen Lösungen. In jedem Falle hilft es Ihnen aber, wenn Sie sich in Ihr Gegenüber versetzen und auf das schauen, was Sie sagen und tun. Respekt und Rücksicht sind gute Maßstäbe. Geben Sie nicht auf, denn mit jedem erkannten Problem sind Sie etwas schlauer und mit jedem gelösten Problem ein Stückchen besser geworden.
[Wir bedanken uns bei wahrheiten.org für die Genehmigung zur Veröffentlichung auf unserer Homepage]
Mentale Vorbereitung auf die kommende Krise
~ 21. September 2009 ~
Zunächst das Positive:
erstens: es geht nicht alles unter - auch nicht die Menschlichkeit. Gerade in schweren und schwersten Krisen halten Menschen durchaus mehr zusammen und teilen das wenige, das sie haben mit anderen. In solchen Zeiten sinken Selbstmordraten signifikant. Und in solchen Zeiten wachsen gerade solchen Menschen, denen man ansonsten nichts zutrauen würde, Riesenkräfte zu, ja sie können plötzlich zu Leadern werden.
zweitens: in solchen Phasen der Menschheitsgeschichte steigt der Überlebenswille jedes Einzelnen ins fast Unermessliche und man wird alles tun, um nicht unterzugehen. Dazu gehört auch, sich auf seine Stärken zu besinnen - was kann ich (nicht was habe ich) was andere brauchen können. Das kann sehr unterschiedlich sein - und glaubt mir, jeder kann etwas, was andere brauchen können, weil Menschen - salopp gesagt - Gruppentiere sind. Diese archaische Grundlage wird wieder aktiviert in solchen Zeiten.
drittens: in solchen Phasen kannst Du mit fast nichts enorm lange durchhalten. Das kannst Du jetzt schon mal üben - versuche nur noch einmal täglich zu essen, versuche ohne Heizung und Licht auszukommen, versuche überhaupt auf jeglichen Luxus zu verzichten (wozu ich auch ein weiches Bett zähle).
Du wirst überall Tippelbrüder finden, setze Dich zu ihnen und frage sie, wie sie überleben und was für sie überlebensnotwendig ist, frage sie wo sie schlafen und danach richte Deine zukünftigen Strategien ein.
viertens: in solchen Zeiten ist kein Platz für Außenseiter. Du musst Dich den Trends der Masse anpassen. Das kann sein, dass Du eben auch unrasiert rumläufst, mit schmutzigen und schäbigen Sachen gekleidet bist und statt eines Gürtels einen Kälberstrick um die Taille.
fünftens: Vor allem glänze nie mit irgendwelchem Wissen “ich wusste das schon vorher” oder ähnlichem. Halte Dich auch zurück mit Parolen, wie die Welt zu ändern sei. Das bringt nichts, wenn es ums reine Überleben geht und wenn nicht klar ist, ob man am nächsten Tag überhaupt noch lebt. Die große Masse wird immer noch zu 80 % aus Bildlesern bestehen (die gibt es dann vielleicht sogar gratis). Menschen, die auf Deiner Wellenlänge “schwimmen” wirst Du auch so erkennen.
sechstens: Jeder bekommt immer das Kreuz zu tragen, dass auch getragen werden kann - was uns daran hindert, dies zu sehen, ist die Angst. Also wappne Dich mental und bereite Dich auf das Schlimmste vor, was passieren kann, einschließlich Verluste von lieben Menschen - Hab und Gut sowieso.
siebtens: Alles geht zu Ende - immer - irgendwann auch sehr schlimme Zeiten und dann sei froh und dankbar, wenn Dein schlimmstes Szenario nicht eingetreten ist.
Und nun zum (teilweise) Negativen:
erstens: Menschen sind grundsätzlich wohl in erster Linie mit den als 7 Todsünden geltenden Trieben in unterschiedlicher Ausprägung “geschlagen” - da macht keiner eine Ausnahme, wirklich KEINER !
zweitens: In unruhigen Zeiten kommt vieles zur vollen Entfaltung, was sonst unterdrückt oder nur subtil erkennbar war. Das schließt ein, dass sich gleich und gleich gerne gesellen.
Dieses Gleich und Gleich kann überdimensionieren zu einer großen und Köpfe einschlagenden, pöbelnden Masse.
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Aber Menschen ist auch eines zu eigen - man riecht Gefahr (Bauchgefühl) und weicht ihr aus. Die Menschheit hat nur deshalb überlebt als Gesamtheit, weil die meisten zu feige waren, denn wahre Helden sind meistens auf dem Schlachtfeld geblieben.
Also trainiere, wieder auf Dein Bauchgefühl zu hören - es ist der allerbeste Ratgeber !
Und wenn man erkannte, dass man Helfer brauchen würde, dann wurden auch Schwache gemeinsam stark - Mammuts konnten nur mit List und einer guten und zahlreichen Mannschaft erlegt und dann auch noch in die Höhle transportiert werden.
Das heißt, Du wirst Deine potenziellen Feinde JETZT studieren müssen - wer kann mir und meiner Gruppe gefährlich werden, wie könnte das aussehen, welche Früherkennungssystem gibt es, wo, wie und bei wem kann ich eine List anwenden, wie kann ich Situationen entschärfen.
DAS IST ÜBRIGENS EINE “GRÜNDERIDEE” FÜR KRISENZEITEN und wer sonst nichts mit 2 linken Pfoten anfangen kann, z.B. Messer schleifen oder Töpfe löten.
Schlussendlich noch eines:
Bewahre Dir Deinen Optimismus (oder hole ihn Dir wieder zurück), lass Dir von Deiner Angst nicht die Seele auffressen und behalte die Fähigkeit (oder hole sie Dir wieder zurück), Dich auch an Kleinigkeiten zu erfreuen - und sei es auch nur ein Gänseblümchen auf einer platt getrampelten Wiese.
Das wünscht sich …
… die Meckerziege
Was steht uns bevor
~ 5. September 2009 ~
Es wird in den Einzelheiten sowieso alles ganz anders kommen - lediglich die Rahmenbedingungen zum (vielleicht) totalen Untergang stimmen, woraus man mit fast an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch evtl. Folgeszenarien abschätzen kann.
Es wird Zeiten geben, da muss von einer Sekunde zur nächsten entschieden werden und so eine Entscheidung kann auch ins endgültige Verderben führen oder in einer Art Wiederauferstehung enden, menschlich geläutert und dankbar - im Moment haben wir noch sehr gemütliche Zeiten.
Es gibt eine von vielen Weissagung der Hopi-Indianer. Hier ist sie:
” Wir befinden uns in einem reißenden kosmischen Fluss. Dieser ist so stark und mächtig, dass ihn viele Menschen fürchten werden. Sie werden versuchen sich am Ufer festzuhalten. Sie werden auch das Gefühl haben, auseinandergerissen zu werden, und werden aus diesem Grunde sehr leiden.
Wisse, dass der Fluss seine Absicht und sein Ziel hat. Die Weisen der Hopi-Indianer rufen dazu auf, sich vom Ufer loszulösen und in die Mitte des Flusses reißen zu lassen. Wir sollen unsere Häupter über dem Wasser halten, um den Blick für jene freizuhalten, die wie wir selbst mit Vertrauen und Freude im Fluss treiben.
In dieser Zeit sollten wir nichts persönlich nehmen und auf uns alleine beziehen. Wenn wir das machen, beginnt unsere spirituelle Reise und unser Wachstum zu blockieren. Die Zeit des einsamen Wolfes ist vorbei.
Orientiert euch an der Gruppe, an den Mitmenschen. Streichen wir doch Kampf aus unserem Vokabular und aus unserem Bewusstsein.
Alles, was wir im Alltag machen, sollte als heiliger Akt gesehen werden.
Suche keine Führer abseits Deiner selbst. Gewinne deine eigene Kraft zurück und erhalte sie für Deine Entwicklung. Es gibt keine Landkarten mehr, keine Glaubensbekenntnisse und keine Philosophien.
Von jetzt an kommen die Anweisungen geradewegs aus dem Universum. Der Plan wird offenbar, Millisekunde für Millisekunde, unsichtbar, intuitiv, spontan und liebevoll. Gehe in deine Zelle (Herz) und deine Zelle wird dich alles lehren, was es zu wissen gibt.”
Ende der Weissagung.
Ich muss sagen, ich bin beim Lesen immer wieder tief betroffen aber auch erfreut darüber.
Den Kopf über Wasser halten in einem reißenden Fluss, um diejenigen im Blick zu behalten, die wie wir selbst mit Freude und Vertrauen im Fluss mitgerissen werden - eine wunderbare und beruhigende Metapher.
Wie wird die Allgemeinheit vor und beim Crash reagieren ?
Vermutlich mit Wut und Ärger !
Wut und Ärger sorgt zwar dafür, dass man munter wird und vielleicht mit einigen seiner Sinne begreift, dass da etwas schief läuft, es reicht aber nicht, um die Welt zu verändern.
Vor allem nicht, wenn man nicht weiß, wo man anfangen soll zu verändern, weil zu viel oder fast alles in Frage steht.
Ich weiß, dass eine Idee zur materiellen Gewalt werden kann, wenn sie die Massen ergreift (Marx) und irgend Jemand anfangen muss - dass viele kleine Schritte der Anfang für große Veränderungen sein können und nur der ein Ziel erreichen kann, der den 1. Schritt macht.
Das alles weiß ich und Du und viele anderen auch.
Das Drama der Menschheit ist aber, dass nur 20 % wirklich erkennen können, von diesen 20 % wiederum nur 20 % bereit sind, etwas zu tun und von diesen 20 % letztendlich nur 20 % dann auch wirklich etwas tun (Das Pareto-Prinzip).
Schau in die Geschichte und warum Reiche untergegangen sind. Schau in die Geschichte und sieh, wie Gemeinschaften und Staaten funktioniert haben und warum und wann sie nicht mehr funktionierten.
Schau in die Geschichte und sieh Menschen, die als Personen etwas verändern konnten und was aus deren Ideen geworden ist, z.B. Ghandi (den ich persönlich sehr verehre).
Es waren Menschen zur richtigen Zeit am richtigen Ort und es waren charismatische Menschen, die sich mit allem was sie hatten, eingebracht haben, die Verzicht geübt haben und selbstlos waren - nur solchen Menschen glauben Menschenmassen, die nichts mehr zu verlieren haben.
Obama hat dieses Charisma … ABER … er steht auf der falschen Seite. Irgendwann wird dies offenbar werden.
Noch haben Menschen in den sogenannten Industrieländern sehr viel zu verlieren, sie werden nicht bereit sein, eine neue menschlichere Ordnung zu errichten, mit anderen zu teilen, die kein sauberes Wasser haben und deren Kinder verhungern.
Wut und Ärger kommt hierzulande nur deshalb hoch, weil sie Angst haben, ihr bisschen Hab und Gut, ihre Stellung oder was auch immer zu verlieren.
Gib dem Volk Brot und Spiele - leben und leben lassen - und niemanden interessiert, was hinter den Kulissen gespielt wird.
Du kannst Dir Fransen an den Mund reden, sie werden nicht auf Dich hören.
Geht es aber allen wirklich an die Existenz, dann werden diese Massen rabiat und werden Dich, der eine neue menschlichere Welt herbeisehnt, kreuzigen.
Dabei wäre es so einfach - wirklich einfach. Wenn sich nur jeder danach richten würde, was in der Bergpredigt steht und nur danach (ich schreibe bewusst nicht die Bibel - die ist in großen Teilen gefälscht).
Die Bergpredigt mit der Predigt für die Tiere nach dem unterschlagenen Thomasevangelium ist Lebensweisheit, Lebensfülle, Lebensfreiheit pur und bedeutet Friede auf Erden.
Wo also anfangen: zuerst einmal jeder bei sich im Umdenken und dann sich ändern.
Bist Du bereit, bereits jetzt Dein Leben radikal zu ändern, z.B. freiwillig und selbstbestimmt vom Hartz-IV-Satz zu leben - dauerhaft zu leben.
Mit einer Durchschnittsfamilie von 2 Erwachsenen und 2 Kindern in einer maximal 80 m² großen Wohnung (1 Person = 45m² / 2 Personen = 60m²) niedrigen Standards (weil das so im Gesetz steht), auf Auto, Kino, Urlaub usw. verzichten. Staatliches Kindergeld wird Dir vom Hartz-IV-Satz auch wieder abgezogen und Deinen Kindern kannst Du dann noch nicht mal mehr einen Eisbecher spendieren.
Auch so kann man sich auf Krisenzeiten vorbereiten !
Das klingt jetzt vielleicht alles sehr pessimistisch, ist es aber durchaus nicht - nur ein bisschen Lebenserfahrung und Interesse für Geschichte und Philosophie und soll Euch den Blick öffnen dafür, dass man sich seine Community sehr, sehr sorgfältig aussuchen muss und sich nicht von falschen oder gar blauäugigen Hoffnungen in die Irre leiten lassen darf.
Grüße von der Meckerziege … und bleiben Sie stark
Leseempfehlung:
Die Schock-Strategie: Der Aufstieg des Katastrophen-Kapitalismus von Naomi Klein
http://www.amazon.de/Die-Schock-Strategie-Katastrophen-Kapitalismus-Naomi-Klein/dp/3100396111
Kurzbeschreibung
Erst Schock durch Krieg oder Katastrophe, dann der so genannte Wiederaufbau. So lautet die immer gleiche Strategie. Ob in Bagdad oder Afghanistan nach der Invasion, ob in New Orleans nach “Katrina” oder in Sri Lanka nach dem Tsunami: Während die Menschen noch gelähmt von der Katastrophe sind, werden sie einer weiteren, diesmal ökonomischen Schock-Behandlung nach den neo-liberalen Vorstellungen unterzogen. Existenzen werden durch den Ausverkauf an westliche Konzerne vernichtet, es herrscht Wild-West-Kapitalismus der reinsten Sorte.
Naomi Klein erzählt die Geschichte einer der wirkmächtigsten Ideologien unserer Zeit, Milton Friedmans ökonomischer Doktrin des freien Marktes. Sie zeigt, wie deren Siegeszug in den letzten dreißig Jahren auf extremer Gewalt und auf Katastrophen beruht, um die Mechanismen der ungezügelten Marktwirtschaft rund um die Welt von Lateinamerika über Osteuropa und Russland bis nach Südafrika und in den Irak durchzusetzen.