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Autor Thema: Geldverwaltung  (Gelesen 667 mal)
Meckerziege
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« Antworten #30 am: 12. Juni 2010, 05:30:14 »


http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~EA0F992CF9D6E447F90AE44DE5476D82C~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Viele Brillenträger haben offenbar jahrelang überhöhte Preise für ihre Sehhilfen bezahlt. Das Bundeskartellamt hat hohe Geldbußen gegen die fünf führenden deutschen Hersteller von Brillengläsern verhängt, weil sie ihre Preise und andere Lieferbedingungen seit dem Jahr 2000 untereinander abgesprochen haben sollen.

An dem Kartell beteiligt waren nach Angaben der Wettbewerbsbehörde Rodenstock, Carl Zeiss Vision, Essilor, Rupp+Hubrach Optik und Hoya Lens Deutschland. Sie haben zusammen einen Anteil von rund 90 Prozent am deutschen Markt für Brillengläser.

Strafzahlungen kommen auch auf den Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) und sieben verantwortliche Mitarbeiter zu.

Insgesamt hat das Kartellamt Bußgelder von 115 Millionen Euro festgesetzt.

„Die Absprachen der Brillenglashersteller haben den Wettbewerb in diesem Markt über Jahre fast vollständig zum Erliegen gebracht. Preise gegenüber den Augenoptikern wurden regelmäßig in abgestimmter Form erhöht. Leidtragender davon war letzten Endes der Verbraucher, an den diese Preissteigerungen weitergereicht wurden“, sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt.

Die Bonner Wettbewerbshüter stützen sich auf umfangreiches Beweismaterial, das sie bei Razzien gegen die Unternehmen und den ZVA sichergestellt hatten.

Und wo gibt´s jetzt das Geld zurück   fragezeichen


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« Antworten #31 am: 12. Juni 2010, 23:52:57 »


http://de.reuters.com/article/economicsNews/idDEBEE65A0I620100611

Berlin (Reuters) - Die Großhandelspreise sind im Mai so stark gestiegen wie seit August 2008 nicht mehr.

Binnen Jahresfrist verteuerten sie sich um 6,2 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Allerdings hatte es vor einem Jahr auch einen kräftigen Preisrückgang von 8,9 Prozent gegeben. Verglichen mit dem Vormonat legten die Preise um 0,3 Prozent zu.

Noch im April hatten die Statistiker hier mit plus 1,7 Prozent den stärksten Anstieg seit 1982 gemessen.

Der Preisanstieg im Mai ging vor allem auf das Konto der höheren Metall- und Energiepreise: Verglichen mit dem Vorjahr lag das Plus bei Erzen und Metallen bei 22,7 Prozent. Für Mineralölprodukte und feste Brennstoffe musste 21,5 Prozent mehr gezahlt werden.

Doch auch viele Lebensmittel wurden teurer: Milch, Eier und Fette kosteten 3,7 Prozent mehr als im Mai 2009, Obst, Gemüse und Kartoffeln verteuerten sich um zwei Prozent. Getreide verbilligte sich dagegen um ein Prozent.

Die Großhandelspreise gelten als Frühindikator für die Entwicklung der Lebenshaltungskosten, da Einzelhändler und andere Abnehmern einen Teil ihrer höheren Einkaufskosten an die Verbraucher weiterreichen.

Die Lebenshaltungskosten waren im Mai um 1,2 Prozent gestiegen und damit so stark wie seit Ende 2008 nicht.
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